Mach’s au eso! (Robert Fellmann)

Het e Bärgbueb vouer Chummer s’Briege zuserscht usse gha, macht är was mir aui sötte, fot statt z’briege z’jutze a. Mach är was mir aui sötte, fot statt z’briege z’jutze a.

Si ou d’Wägli schmau u steinig uf dr ganze Läbesreis, wüuig louft är obsi, nidsi u statt schimpfe jutzt är eis. Wüuig louft är obsi nidsi u statt schimpfe jutzt är eis.

Geit si Wandrig einisch z’Ändi rüeft e Stimm i Totegrueb, hesch statt töiblet fröhlech gjutzet, marsch i Himmu, Bärglerbueb. Hesch statt töiblet fröhlech gjutzet, marsch i Himmu, Bärglerbueb.



Meiezyt
(Paul Meier)

Meiebluescht, e jungi Liebi, zart wie Side, fyn wie Glas. Süuberwüuchli zieh i d’Wyti, Morgetou netzt s’früsche Gras. Süuberwüuchli zieh i d’Wyti, Morgetou netzt s’früsche Gras.

Meieboum u Bursche lache, Meitschitröim, die wärde wohr. Ds Brütli chunnt im wysse Schleier, treit e Blumechranz im Hoor. Ds Brütli chunnt im wysse Schleier, treit e Blumechranz im Hoor.

Meietag, di wei mir goume, d’Bluemepracht darf nie vergoh, dass ou einisch üser Chinder Fröid ar Meiezyt chöi ha. Dass ou einisch üser Chinder Fröid ar Meiezyt chöi ha!



Meyetag
(Adolf Stähli)

E prächtig schöne Meyetag isch überau im Wärde. Es grüent u blüejt  i Boum u Hag, dr Winter zieht i d’Bärge, dr Winter zieht i d’Bärge. Es Finkli singt im Obschtboumschlag u wünscht dr Wäut e guete Tag. Es Finkli singt im Obschtboumschlag u wünscht dr ganze Wäut e guete Tag.

Jo, so ne liebe Morgegruess weckt üser Läbesfröide, mi wandret jetz dür d’Fäuder us, dür Waud u Aupeweide, dür Waud u Aupeweide. A jedem Wäg a jedem Pfad lit öppis Schöns für di parat. A jedem Wäg a jedem Pfad lit öppis Wunderschöns für di parat.

We d’obe uf dr höche Weid e junge Tag erwachet. We s’Bärgli mit sim Bluemechleid dr Sunn entgäge lachet, dr Sunn entgäge lachet. De schicke ig vor Spitzeflueh zum Dank e Jutz em Himmu zue. De schicke ig vor Spitzeflueh zum Dank e frohe Jutz em Himmu zue.



Mi Boum
(Theres Aeberhard)

Bi üs do steit grad obem Huus e prächtig schöni Linge. Gärn hätt i gwüsst wie aut sie isch, hät’s möge usefinge. U ha ni mängisch Sorge gha, de bini zuere gange. Es isch mir gsi si los mir zue u d’Sorge si de gange u d’Sorge die si gange.

Ha mir gäng gwünscht i chönnt ou mou so starch wie d’Linge wärde. Für mini Lüt möchte i do si u z’friede si uf Ärde. Ha gli du gmerkt wie schwär es isch, im Läbe aues z’träge. Bi spöter wieder zu mim Boum mit vüun, vüue Froge, mit vüune Läbesfroge.

Dr Lingeboum dä rüeft mir zue, jo s’Läbe kennt ou Sorge. Vertrou uf Gott u fröi di dra a jedem nöie Morge. Läb jede Tag das dörftisch go vo üser schöne Ärde. De hesch du aus wo du muesch ha für chönne glücklech z’wärde u Friede z’ha uf Ärde.



Mi Jugendzyt
(Paul Schreiber)

Vor em Huus am Mühlibächli ha ni fröhlech gspüut u glacht. Bi de Frösche noche gumpet u ha Wasserredli gmacht. Übermüetig bini klättret ufe chrum Ontario Boum. Mit em Geissli ume gsprunge s’chunnt mir vor aus schöne Troum.

Lue zwo prächtig schöni Linge stöh bim Bänkli näb dr Brügg. Wo mir d’Osternäschtli gfunge, oh wie gärn dänk i dra zrügg. Hingeuss am gäche Hübu, wie idylisch isch das gsi. D’Matte hei vou Blueme glüüchtet, Liebgott i möcht dankbar si.

Ufem troute Heimatgüetli hani gha vüu Sunneschyn. Liebe Vater, liebi Muetter ihr sit mir es Vorbüud gsi. Wenn zum Öutrehuus i loufe, macht’s mi grad zum Singe a. Ir warme Chinderstube hani schöni Jugend gha.



Mi schöni Schwyz
(H. Bühler)

S’git wou keis schöner’s Land aus üsers Schwyzerland. Das isch, ihr liebe Lüt, wou überau bekannt. Die schöne Täler au, die strahlig wysse Höhn. Es rüeft öich aues zue: s’isch wunderschön! So schön, so wunderschön!

Wie isch dr See so klar u drinn dr Himmu blau. Und wie d’Luft so rein, so wonnig und so lau. Drum uf, de Bärge zue. Jo, uf die grüene Höhn. Do jublet aues lut: s’isch wunderschön! So, schön, so wunderschön!

Und steit im Aupeglüh dr Jungfrou Süuberstirn. Erglänzt im Morgesunnestahu ringsum dr Firn, do fröit sich jedes Härz, do rüeft’s us jedem Stand: Es git keis schöners Land aus s’Schwyzerland! Mi Heimat, mis Schwyzerland.



Mir Bärnerlüt
(O. Fr. und H. Schmalz)

We d’Sunne guudig ufersteit u über s’Bärnerland i jedes Tau dr Säge treit, u strahut a d’Föusewand u strahut a d’Föuswand. We Vögu singe und i froh mis Veh hie weide cha, de stimme i vor Fröide ou e häue Jutzer a. De stimme i vor Fröide ou e häue Jutzer a.

Zäntume cha me d’Heimat gseh i ihrer ganze Pracht, we d’Aupe eim im ewge Schnee tüe grüesse Tag u Nacht, tüe grüesse Tag u Nacht. Seit ni im Obesunneglanz s’Chrüz vo dr Jungfrouwand, zu jedem vo üs: Hand uf s’Härz ihr Lüt vom Bärnerland, zu jedem vo üs: Hand uf s’Härz ihr Lüt vom Bärnerland.

Grad jetze muess mis liebe Bärn die auti Landschraft gseh u drum stöh mir für s’Guete i. Im ganze Land gäng meh, im ganze Land gäng meh. Mir singe jo us frohem Härz u gäbe treu Öich d’Hand, ihr liebe Sängerfründe au, im ganze Schwyzerland, ihr liebe Sängerfründe au im ganze Schwyzerland.



Mir Jodler
(Jean Clémençon)

Mir Jodler hei d’Härze a d’Sunnsyte treit. Mir hei üsi Sorge is Pfäfferland gleit. Mir singe, mir jutze dür s’Ländli gar wyt u s’Läbe blybt heiter e guudigi Zyt u s’Läbe blybt heiter e guudigi Zyt.

Mir Jodler si Schwyzer vom urchige Schlag. Mir stähle em Herrgott kei einzige Tag. Mir singe, mir jutze und schaffe derby. E Jodler muess suber im Härz inne si. E Jodler muess suber im Härz inne si.

Mir Jodler si zfriede das gseht me üs a. Für d’Heimat do stöue mir aui dr Ma. Mir singe, mir jutze für d’Heimat elei. Gottlob si mir Schwyzer, gottlob si mir frei. Gottlob si mir Schwyzer, gottlob si mir frei.



Mir Jodlerlüt
(Walter Stadelmann)

Juheissa joho, heit ihr’s scho vernoh. Mir Sänger und mir Jodlerlüt wei säge, dass es üs ou git, mir hei hüt Trachte a, chöi z’friede zäme stoh, chöi z’friede zäme stoh.

Juheissa joho, mir si eifach froh. Dass mir hüt dörfe binech si, drum näh mir no es Glesli Wy u fröne üsem Gsang, hei Fröid am schöne Klang, hei Fröid am schöne Klang.

Juheissa, joho, mir säges eso, wei dankbar si für jedi Stung, wo mir chöi läbe fürsch u gsung, drum wei mir’s fröhlech ha, no eis e Jutz lo go, no eis e Jutz lo go.



Mir Schwyzerlüt
(O. Fr. und H. Schmalz)

E Heimat hei mir Schwyzerlüt, s’git Prächtigers uf Ärde nüt. Do lueget eis, do lueget eis, do lueget eis ringsume. Uf höche Bärge lyt dr Schnee u spieglet sech im töife See, wo wüudi Wasser schuume, wo wüudi Wasser schuume.

Mir hei de o uno stämmigs Houz, u gsungi Lüt, es isch e Stouz. Mir fröie üs, mir fröie üs, mir fröie üs am Läbe. U danke Gott Johr us und i, dass mir no freii Schwyzer si u dörfe d’Wohrheit säge, u dörfe d’Wohrheit säge.

U tuet me ou im Schwyzerland, im niedere u höche Stand, uf dütsch u wäutsch, romanisch und ou uf italiänisch rede, so gspührt me doch im Härze inn dr glichlig Geischt u Freiheitssinn. E Schwyzer isch e Jede, e Schwyzer isch e Jede!

Drum wei mir wackri Manne si. We d’Not chunnt schlöh mir tapfer dri. Tüe jedem Feind, tüe jedem Feind, tüe jedem Feind eis putze. Dr Freiheitsgeischt nie fahre loh, dass muess e jede Schwyzermaa. Drum wei fröhlech jutze, drum wei mir fröhlech jutze.



Mis Alphorn
(Jean Clémençon)

Wenn aues no im Dunkle lyt, sich keine rode ma, de stoh ni uf, s’isch Mäucherzyt de muess i zu de Chüehne goh. De nimm i s’Auphorn fescht zur Hand, los töne wyt is liebe, schöne Schwyzerland, de nimm i s’Auphorn fescht zur Hand, los töne wyt is Schwyzerland. E Gruess us üsne Bärge.

Es taget scho wird’s ume häu, am Himmu ob dr Flueh. Mit Gloggeglüt u Treichlegschäu geits jetz de grüene Weide zue. De nimm i s’Auphorn fescht zur Hand, los töne wyt is liebe, schöne Schwyzerland, de nimm i s’Auphorn fescht zur Hand, los töne wyt is Schwyzerland. E Gruess us üsne Bärge.



Mis Edelwyss
(Jean Clémençon)

Es Blüemli wachst im Aupeland e süubrig zarte Stärn. Das grüesst mi vo dr Föusewand so fründlech i sim Sammetgwand. S’blühejt i dr Flue, bi Schnee u Is, das Blüemli isch mis Eduwyss.

Lue d’Sunne lacht das Blüemli a u seit: di hani gärn. Wott jede Tag chli zue dr cho, de cha’s dr gwüss nid leid ergoh. Do obe noch bi Schnee u Is bisch du deheim mis Eduwyss.

Drum löht das Blüemli lieber stoh u rysset’s jo nid us. Scho mänge het sis Läbe glo, isch nie meh zrügg i s’Dörfli cho. Lyt jetze töif im Schnee u Is, i sire Hang es Eduwyss.



Mis Hüttli
(Ernst Sommer)

I ha mis liebe Hüttli höch ob dr Föusewand, dr Bärgwind pfyfft drum ume es sich i Herrgott’s Hand. Höch über aune Sorge, dr Himmu obe dra. I jutze u i singe so luut i cha u ma.

Oh Mönschehärz wie gsägnet isch doch die grossi Rueh. Cha aui Not vergässe i mache d’Ouge zue. Gar nüt tuet d’Andacht störe, mis Härz schloht stüu u froh. E Vogu gseh ni kreise de stouze Flüehne noh.

Mis liebe brune Hüttli wie treu steisch du doch do. Du seisch zu mir Gott wüuche wenn i dür s’Bärgland goh. Du stüue Bärglandfriede, höch ob dr wysse Flueh, nimm  du mi doch i d’Arme u drück mir d’Ouge zue.



Mis Plange
(Hannes Fuhrer)

Jo mis Härz was wosch mir säge? Oh, i weiss, du gisch nid Rueh. Chani z’Ploge nüm erträge, muess i haut mir Heimat zue. Weisch de goh ni  wie vor Johre dür mis Täli ungrem Huus, dört tuet s’Bächli westwärts fahre dür ne bunte Bluemestruss.

Wit ewäg isch d’Längizyti stoh ni ungrem Hüeterboum. U de cha mi Jutz i d’Wyti, s’isch grad wie im schönschte Troum. Hie ha nig, es tüecht mi Geschter, ersch no ghüetet üsers Veh, gspüut u gjolet mit mir Schwöschter, weni sinne, cha nis gseh.

U i goh am Bächli noche, bis zum Brüggli, bliebe stoh. Mitem Heiweh sis so Sache, s’geit mir eifach gäng no noh. U dr Waud uf geit es wyter, ou verby a mängem Boum, wo mir aube grad wie Ryter ghocket uf de Escht am Soum.

Obe dört bim chliine Teichli, wo dr Chrisboum gäng no steit, gseh ni z’Huus u s’tüecht mi veichly, s’rüeft mir zue, jo mi versteit. Chumm doch Hei, u gang mer nüme, furt y d’Frömdi gar so wyt. Weni nume chönnt ertrünne u hie blybe aui Zyt.



Mis Schwyzerland
(O. Fr. und H. Schmalz)

Wie schön doch mi Heimat so schön überau. Wie lüüchte die Bärge, wie grüenets im Tau. Dr Schöpfer im Himmu het gleit i si Hand, aus ds Schönschte vo auem mis lieb Schwyzerland, aus ds Schönschte vo auem mis lieb Schwyzerland.

Wo zwüsche de Bärge mit ewigem Schnee dr Wüudbach tuet tose vom Gletscher zum See. Do ruuschet es Liedli bau lut u bau lys, u singt immer wieder si urauti Wyss, u singt immer wieder si urauti Wyss.

Höch obe uf Aupe u sunniger Weid, do jutze die Senne am Morge vor Fröid. U s’Echo vom Auphorn a stotziger Wand, treit d’Liebi zur Heimat wyt use i s’Land, treit d’Liebi zur Heimat wyt use i s’Land.
 


Mues juchzge
(Paul Meier)

Hett denn dr Früehlig ringsum aues gweckt u mir mis Dorf im wysse Bluescht versteckt. Isch d’Wäut vou Glanz, vou süessem Blüeteduft u liege Melodie i dr Luft. Do lit’s mi nüme dinn im Huus, muess jutze über d’Bärge us.

Wenn d’Sunne strahut u ganz im Blaue steit, wenn’s i de Chriesböim lüüchtet schwarz u rot, e warme Summerwind so fyn u liecht über die guudig gäubi Gärschte strycht. Do lit’s mi nüme dinn im Huus, muess jutze über d’Bärge us.

Leit sich dr Tou uf’s Land wie Süuberhuuch u färbt sich Blatt u Blatt a Boum u Struch. Isch wieder Herbscht u s’düecht eim grad aus wär dr Waud es einzigs glüheigs Flammemeer. Do lit’s mi nüme dinn im Huus, muess jutze über d’Bärge us.



Muess wieder einisch jutze
(H. Schweingruber)

Muess wieder einisch jutze, singe, es isch mir gar so fröhlech z’Muet. Mys Härz, das wott mir schier verspringe, es geit ihm drum gar tonners guet, es geit ihm drum gar tonners guet.

Am Morge chum tuet d’Sunn erwache, stygt d’Lerche uf u jubiliert. So schön wie si cha nis nid mache, i ha’s scho mängisch usprobiert, i ha’s scho mängisch usprobiert.

Mis Schätzli ma mi glich guet lyde, u mängisch z’Nacht bim Stärneschyn, wenn aues schloft im schönschte Friede dünkts mi i ghöri sis Stimmli fyn, dünkts mi i ghör sis Stimmli fyn.

De schlofe i u vo a tröime. I ha nes Hüüsli nöch bir Flueh. Mis Wybli tuet sis Chindli goume, u froh jutz i em Himmu zue. U froh jutz i em Himmu zue.



My schöni Heimat
(Adolf Stähli)

Dr Mei isch cho u d’Äuplerzyt steit wieder vor dr Türe. Chasch do u dört vom Sunnerain, scho d’Chüejerglogge ghöre. S’isch auti Früehligsmelodie u chehrt i aui Härze i. S’isch auti Früehligsmelodie u chehrt i aui Härze i.

So früsch u klar, wie Morgetou, ertönt e Jutz vor Höchi. Drum zieht’s ou mi de Bärge zue z’düruf i d’Gletschernöchi. Do gseh ni au Morge neu, dass mir e schöni Heimat hei. Do gseh ni au Morge neu, dass mir e schöni Heimat hei.

I mache us mim Heimatstouz nid gärn es grosses Gheie. U lääri Wort die zöue nüt i üsne Jodlerreihe. Doch ungrem Gwand, ganz z’innerscht inn, hei mir es Härz vou Heimatsinn.



Mys Dorf
 (Paul Meier)

Wenn d’Sunne übrem Bärgli steit u d’Schatte länger wärde, wenn s’auerfynschti Oberot üs grüesst uf dere Ärde. De gohni stüu dür d’Matte us, stieg ufe bis zum letschte Huus u lueg wyt über d’Fäuder i, woni so gärn deheime bi.

Vom Dorf här ghör i s’Gloggeglüt, dr Luft tuet’s ufe träge. Für mi und aui Buurelüt isch das dr Obesäge. Jetz wird’s mir wohu, i ha mi Rueh, lueg vo dr Egg dr Sunne zue, bevor dr auerletschti Strahu versinkt im Waud vom dunkle Tau.

Mi Jutzer stiegt höch über d’Flueh, i danke für die Stunge, wo i im Dorf und obezue i Zfriedeheit ha gfunge. Scho löscht dr Schatte gross und schwär ou s’letschte Liecht am Wuuchemeer. I gange hei u fröi mi dra, e sone schöni Heimat z’ha.



Mys Plätzli
(Adolf Stähli)

I weiss ame Ort, höch obe am Port, es Plätzli so richtig zum Tröime, es Plätzli so richtig zum Tröime. Am beschte do gfauts mir zur Bärgrosezyt, we s’Finkli ar Sunne rüeft: wyt, wyt, widi wyt! Am beschte de gfauts mir zur Bärgrosezyt, u we de s’Finkli ar Sunne rüeft: wyt, wyt, widiwyt.

Zur Tanne bim Stei, höch obe mim Hei, do gohni am Sunntig go ruheje, do gohni am Sunntig go ruheje. Go mängisch vou Chummer dr Bärgwaud düruf u d’obe do tuet sich dr Himmu mir uf. Go mängisch vou Chummer dr Bärgwaud düruf u bini d’obe do tuet sich dr Himmu mir uf.

Das Plätzli ghört mir, doch zeig is ou dir, muesch einisch chli mit mir cho wandre, muesch einisch chli mit mir cho wandre. Bim Plätzli do wei mir’s rächt z’friede de ha, eis liede u öppe es Jützi lo go. Bim Plätzli do wei mir’s rächt z’friede de ha, u wei öppe eis liede, es Jützi lo go.



Mys Vaterhus
(Hans Walter Schneller)

Mis liebschte Huus uf wyter Wäut stüu am Sunnerain. Im lieblech grüene Wiesefäud steits do so ganz elei. Die subre Fänschter luege häu dür au die Meiestrüss, s’isch grad aus hät e eigni Seeu mis liebe Vaterhuus.

Mi erschti Fröid, mi Jugendzyt ha ni dört drin vertröimt. Ha ou probiert die erschte Schritt im Gärtli wo’s umsöimt. Und bini spöter wyt i d’Wäut zu üsre Heimat us, so hett’s i mänger Stung mir gfäut im Geischt mis Vaterhuus.

Mis liebschte Huus es steit no schön im heitre Sunneschyn. Doch isch das Glück und d’Liebi drinn für aui Zyt verbi. Denn Vater, Muetter, beidi si s’letscht Mou zum Gärtli us. Gar stüu und lär isch’s worde drinn im aute Vaterhuus.

Letzte Änderung: 11. April, 2018